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„Zur See", besprochen von Birgit Närger

Auf einer nicht näher benannten Nordseeinsel spielt dieses Buch. Und jeder Satz von Dörte Hansen ist wieder eine norddeutsche Songzeile:

„Alle Inseln ziehen Menschen an, die Wunden haben, Ausschläge auf Haut und Seele. Die nicht mehr richtig atmen können oder nicht mehr glauben, die verlassen wurden oder jemanden verlassen haben. Und die See soll es dann richten, und der Wind soll pusten, bis es nicht mehr weh tut.“

Im Mittelpunkt der Handlung steht die Familie Sander, seit 300 Jahren auf der Insel. Mutter Hanne hat drei Kinder zur Welt gebracht, mittlerweile erwachsen.

Ein Sohn ist ein stets barfüßiger Strandgutsucher, der den Abfall des Meeres zu Kunstwerken für Touristen zusammenfügt. Ein Sohn ein trunksüchtiger Seemann, der alle alten Sagen der Insel kennt und ESKE, die Tochter, die Death-Metal-Hörerin, Anti-Tourismus- Aktivistin, die als Altenpflegerin die greisen Dorfbewohner beim Sterben begleitet. Dem Ehemann wurde das ganze Reden und die Kinder zu viel, er ist auf eine einsame Vogelinsel rausgezogen.

Dörte Hansen kann schreiben und einen mitnehmen. Sie schreibt mit einer großen Liebe und Zärtlichkeit von der Angst und der Einsamkeit und der Überforderung ihrer Romanbewohner.

Roman
Einband: gebundenes Buch
EAN: 9783328602224
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Kategorie: Belletristik

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