Die Gescannten, besprochen von Birgit Närger

Nachdem mir vor einigen Jahren die Dystopie „Die Scanner“ sehr gut gefallen hat, war ich neugierig auf die Fortsetzung.

„Die Gescannten“ spielt ein gutes Jahrzehnt nach dem ersten Band, im Jahr 2048.

Der Megakonzern Ultranetz hat weiter an Macht gewonnen und bestimmt das Leben der Stadtbewohner.

Über einen sogennanten „Denk-Port“ am Hinterkopf, sind die Stadtbewohner inzwischen direkt mit dem Netz verbunden. So kann man mit allen Sinnen erleben, was man selbst – oder das Ultranetz – will.

Im Jahr 2048 ist Jaro gespannt und aufgeregt, als er in die Zentrale der Gilde gebracht wird, in der er lebt und die sich ganz nah der Stadt befindet. Seine Eltern gehören schon lange zur Gilde, einer Widerstandsbewegung. Darum ist Jaro auf dem Land aufgewachsen, wo es kein Netz gibt und von dem die Stadtbewohner glauben, dass es sich um eine verseuchte Zone handelt. Niemand würde auf die Idee kommen nachzuschauen. Denn dank Ultranetz finden die Menschen es gut dort, wo sie sind.

Nun wurde Jaro vom Gründer der Gilde ausgesucht, um in der Stadt eine wichtige und geheime Mission für die Gilde zu erledigen. Jaro freut sich auf den Einsatz, er hofft, endlich mal etwas zu erleben. Und er möchte das Ultranetz einfach mal kennenlern, kann ja wohl nicht so schlimm sein!?

In der Stadt lernt er die Stadtbewohnerin Nana kennen und ausgerechnet sie, soll ihn bei seiner geheimen  und gefährlichen Mission helfen. Und schnell sind sie in allerhöchster Gefahr.

SUPER!

Sonntag, Robert M.
Fischer Kinder und Jugendbuch Verlag
ISBN/EAN: 9783733504816
8,00 € (inkl. MwSt.)