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Buchtipps - Belletristik

Martha ist 40 und wird von ihrem Mann verlassen. Sie weiß schon lange, dass etwas mit ihr nicht stimmt. Das Leben fällt ihr schwer und erst spät erhält sie eine Diagnose, die bestätigt, was sie spürt. Eine psychische Krankheit ist sicher kein leichtes Thema für einen Roman, aber wie im Originaltitel "Sorrow and Bliss" sind in diesem Buch Kummer und Glückseligkeit enthalten. Marthas Schwester Ingrid bringt nicht nur sie zum Lachen und wer sich über seine eigene Mutter ärgert, darf hier gerne Celia kennenlernen, die alles andere als Geborgenheit vermittelt.

Marie Scheringer hat sich entschieden, in ihr Heimatdorf in Tirol zurückzukehren und die Präparationswerkstatt ihres verstorbenen Onkels zu übernehmen. Und um die Heimkehr perfekt zu machen, zieht sie auch gleich wieder bei der Tante ein.

1962, Betty ist glücklich. Sie hat Martin geheiratet, sie haben eine neue Wohnung inklusive Einbauküche und sie gibt ihre Arbeit als Verkäuferin in einer Bäckerei auf, um ganz für den Haushalt und ihren Mann da zu sein. Doch sind da immer noch die Gespenster von früher, die sie nicht los wird. Als eines Tages ein junges Mädchen vor ihr steht, muss sie sich ihrer Vergangenheit stellen.

Es ist heiß. Und der Wald brennt. Iris sitzt auf der Terrasse ihres Hotels, in dem schon lange kein Gast mehr erschienen ist. Doch plötzlich taucht eine junge Frau auf, die mit ihrer kleinen Tochter ein Zimmer sucht. Und wenige Tage später ruft ein Mann an, der seine Frau und seine Tochter sucht. Doch Iris schweigt. Was ist Wahrheit und was ist Lüge, wem kann man vertrauen? Diese Frage stellt sich bis zur letzten Seite dieses Buches. „Ein Klimaroman, eine zarte Liebesgeschichte, eine Meditation übers Bleiben oder Gehen, Wagemutig, tiefsinnig, ein großartiges Buch.“

Mariana Lekys neues Buch ist kein Roman, sondern eine Sammlung von Kolumnen und sie lesen sich wie kleine Trostbonbons, egal ob man gerade Kummer hat oder nicht. Lächeln garantiert! Abitreffen, Liebeskummer, Schlaflosigkeit, Friseurbesuche, 50. Geburtstag, Pubertät im Zug - es gibt viele große und kleine Dinge, die einen schnell um den Verstand bringen können. Liebevoll beobachtet und beschreibt die Autorin Begegnungen mit Menschen um sie herum und das zu lesen tut einfach gut und macht die Welt schöner.

Eine junge Frau als Chemikerin, das war Anfang der 60er Jahre eher ungewöhnlich. Und so wird die junge, begabte und ehrgeizige Chemikerin Elizabeth Zott von ihren Kollegen auch lieber zum Kaffee kochen geschickt. Bis die junge Frau auf den erfolgreichen Kollegen Calvin Evans stößt, der sich augenblicklich in Elizabeth verliebt.

Daniela Dröscher erzählt vom Aufwachsen in einer Familie, in der ein Thema alles beherrscht: das Körpergewicht der Mutter. Ist diese schöne, eigenwillige, unberechenbare Frau zu dick? Muss sie dringend abnehmen? Ja, das muss sie. Entscheidet ihr Ehemann. Und die Mutter ist dem ausgesetzt, Tag für Tag. Ein ebenso berührender wie kluger Roman über subtile Gewalt, aber auch über Verantwortung und Fürsorge. Vor allem ist dies ein tragik-komisches Buch über eine starke Frau, die nicht aufhört, für die Selbstbestimmung über ihr Leben zu kämpfen.

Dreißig Jahre ist es her, seit drei unzertrennliche Freundinnen das letzte Mal alle zusammen waren. Viel ist seitdem passiert. Eine heiratet die Liebe ihres Lebens, gründet eine Familie, ist wahrhaft glücklich, bis drei Schlaganfälle alles verändern; eine verlässt Hals über Kopf das Land und brennt mit dem ersten Mann durch, der ihr Aufmerksamkeit schenkt; und eine von ihnen wird reich, auf die „Keine-Ahnung-was-er-macht-aber-mein-Mann-ist-korrupt“ Art und Weise.

Max Torberg hatte vor 30 Jahren eine schicksalshafte Begegnung mit fünf Deutschen, die ihn in Südfrankreich bei einem Überfall gerettet haben. Diesen Menschen fühlt er sich immer noch eng verbunden und lädt sie in sein Haus in der Provence ein, ohne selbst da zu sein. Im Laufe der Jahre hat er immer mal wieder ganz lautlos die Geschicke der anderen gelenkt. Nun beauftragt er die junge Anna, die Gastgeberin und gleichzeitig seine Komplizin zu sein. Sie soll ihm all ihre Beobachtungen schreiben, damit er die fünf besser kennenlernt.

Inti Flynn kommt nach Schottland, um Wölfe in den Highlands anzusiedeln. Als Wissenschaftlerin weiß sie, dass die wilden Tiere die einzige Rettung für die zerstörte Landschaft sind. Aber sie bringt auch ihre eigenen Probleme mit. Eine seltene Krankheit lässt sie die Gefühle und Schmerzen von Menschen, die ihr nahe sind, körperlich und seelisch nachempfinden. Das macht das Leben für sie nicht immer einfacher. Im Schlepptau hat sie ihre Zwillingsschwester, die nach einem traumatischen Erlebnis verstummt ist und sich vollkommen in sich selbst zurückgezogen hat.

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