„Schönwald“, besprochen von Nikolaus Närger
Der Spiegel Reporter verhandelt in seinem Debutroman eine deutsche Familiengeschichte, seinen großen Vorbildern Thomas Mann und Jonathan Franzen nacheifernd.
Schauplatz ist Berlin: Aktivisten stören die Eröffnung einer queerfeministischen Buchhandlung, da sie Nazigeld als Finanzierungsquelle vermuten, und stürzen mit den geworfenen Farbbeuteln die angereiste Familie der Buchhändlerin in schmerzhafte Gewissens- und Geschichtserforschung, wobei keine Weste mehr weiß bleibt.
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