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Buchtipps

Jaroslav Rudiš darf man bestimmt getrost als Eisenbahnfreak bezeichnen. Er sammelt Kursbücher, ist auf fast allen Bahnstrecken durch Europa gefahren, auf vielen auch mehrfach, kann sich stundenlang mit anderen Zugfans über technische Details bestimmter Lokomotiven unterhalten und wirkt am glücklichsten mit einem Bier im Bordrestaurant.

Eine großartige Familiengeschichte, die man nicht mehr aus der Hand legen kann! "Finden Sie ihr Glück und behalten Sie es." Ein Zitat, das fast alle Mitglieder der Familie Brugger im österreichischen Mühlenviertel versuchen zu beherzigen. Die Geschichte spannt sich über drei Generationen. Wir leben, leiden und lieben mit der Familie Brugger, verfolgen deren Leben in der Mühle, das vor allem die Frauen prägen. Frauen, die in der Zeit in der dieses Buch spielt, keinerlei Rechte haben. Das Buch spielt in der Zeit von 1828 bis kurz nach dem ersten Weltkrieg.

Dieses Buch ist eine Sammlung wunderschöner leichter Geschichten über Axel Hackes “Cantina” - einem alten Häuschen in einem kleinen Dorf auf Elba. Er freundet sich mit Beppe, Riccardo und den anderen aus dem Dorf an, singt mit ihnen “Ein Bett im Kornfeld” und lernt das typisch italienische “farniente” und steht staunend dabei, wenn Ennio immer wieder - aber wie? - seinen Cinquecento zum Laufen kriegt und kämpft mit der italienischen Sprache.

Kalifornien, Japan, Marokko. Jetzt sind sie endlich wieder da – die Möglichkeiten, die Welt zu bereisen. Auch die Autorin und Regisseurin Doris Dörrie hat diese Freiheit die letzten Jahre vermisst und während dieser Zeit dieses Buch geschrieben. Sie erinnert sich an Ihre erste Reise in die USA in den Siebzigern, ihre drei bis dahin letzten Reisen und die Treffen mit ihren Freundinnen in San Francisco, Tokio und Marrakesch.

London um 1700 ist nicht unbedingt eine Stadt, in der man gerne leben möchte. Gewalt regiert sämtliche sozialen Schichten und Queen Anne Stuart hat nur wenig Geduld mit politisch und religiös Andersdenkenden. Der Pranger und der Kerker des Newgate Prisons sind ihre besten Freunde.

Die mittlerweile vier erwachsenen Frauen – die Sommerschwestern – haben an der holländischen Nordseeküste unzählige paradiesische Sommerferien verbracht. Alljährlich brach die Familie im Sommer von Köln auf, um im Dreieck zwischen Campingplatz, Dorf und Strand ihre glücklichste Zeit zu verbringen.

Ida, Architektin, ungebunden und kinderlos, trifft sich im Sommerhaus der Familie mit ihrer Schwester Marthe, die zusammen mit ihrem Mann und seiner kleinen Tochter angereist ist. Das sieht nach einem luftig leichten schönen Sommerroman aus, aber Ida, die gerade erfahren hat, dass sie wohl niemals Kinder haben wird und ihre Schwester just bekannt gibt, endlich schwanger zu sein, beginnt nun das Idyll langsam zu untergraben.

Eigentlich ist Fred genau da, wo sie immer sein wollte. Sie hat es aus einfachsten Verhältnissen und als Tochter einer alleinerziehenden Mutter in den diplomatischen Dienst der Bundesrepublik geschafft und wurde als Botschafterin nach Montevideo entsendet. Dort ist sie nun und soll den Tag der deutschen Einheit vorbereitet.

Schon als Kind war Georg mit der Nachbarin Frau Lemke befreundet; heute ist er ihr Vermieter und kümmert sich weiterhin liebevoll um sie. Gestört wird diese Idylle nur von Frau Lemkes Sohn, der in Amerika lebt und seine Mutter zu sich holen will. Die möchte Deutschland aber auf keinen Fall verlassen und handelt einen Deal aus: Wenn Ruthchen, ihre Katze, stirbt, kommt sie nach Amerika. Natürlich besitzt Ruthchen glatt die Frechheit, spontan zu sterben.

Der junge sympathische Commissario Luca ermittelt in der Toscana und wir bekommen alles geboten, was ich mir von einem guten Krimi erhoffe. Einen Kriminalfall, der bis zum Schluss unvorhersehbare Wendungen nimmt und ein spannendes Ende bereithält. Eine gute Randgeschichte und so schöne Landschaftsbeschreibungen, dass man gleich in die Toskana reisen möchte. Oder zumindest die herrlichen Spaghetti mit wildem Knoblauch und Superpower-Olio nachkochen, mit der der Commissario die Damenwelt verwöhnt…

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