„Weil da war etwas im Wasser“, besprochen von Theodor Lindner
Das ist ein Buch, das ich nur wegen des Covers und des Titels gekauft habe, ohne mich in irgendeiner Weise damit auseinanderzusetzen, worum es eigentlich geht und das hat mir aufgrund der Erzählperspektive einen unvergesslichen Überraschungsmoment und absolute Begeisterung beschert.
Ein Riesenkalmar berührt ein Tiefseekabel – und seine Arme beginnen, zu erzählen.
Sie erzählen davon, was es bedeutet, ein Ungeheuer zu sein. Sie erzählen vom Leben in der Arktis, im ständigen Dunkeln, von Tieren und Menschen, jetzt und früher; von einer Praktikantin, die sich um einen gefangenen Kalmar kümmert, und Jules Verne, der über einen Mann schreibt, der mit einem Kalmar kämpfte. Sie erzählen vom Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Sie erzählen uns, wie schwierig es für Menschen ist, von Tieren zu erzählen, und warum wir es doch immer und immer wieder tun.



