"Das Geschenk des Meeres", besprochen von Birgit Närger

Schottland, Winter 1900, das Fischerdorf Skerry. Ein Junge wird an die Küste gespült. Und als der Fischer Joseph den Jungen durch das Dorf trägt, erntet er ungläubige Blicke. Denn warum war Joseph gerade zur Stelle, als der Junge angespült wurde? Das Kind gleicht auf unheimliche Weise dem Sohn der Lehrerin Dorothy, der in einer längst vergangenen Nacht im Sturm verschwand, der damals 6 jährige Moses. Dorothy hat das erwartungsgemäß niemals verwunden. Dennoch ist sie es, die den unbekannten, sehr geschwächten Jungen aufnimmt und pflegt. Warum ähnelt der Junge dem Sohn von Dorothy so dermaßen? Kann es das verschwundene Kind sein? Das ist doch nach all den Jahren unmöglich… Und dann ist da noch die Frage nach Dorothy und Joseph. Die beiden liebten und lieben sich ganz offensichtlich und kamen dennoch nie zusammen. Und warum haben sie in der Nacht, als das Kind verschwand so unerbittlich gestritten? 

Wenn Sie dieses Puzzle lösen wollen, dann lesen Sie dieses Buch. Meine absolute Leseempfehlung. Der Roman bleibt bis zum Ende spannend und glänzt mit einem gut entwickelten Schluss.


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