„Der Baum der verborgenen Erinnerungen“, besprochen von Theodor Lindner

Vor einigen Jahren habe ich „Kleine Wunder um Mitternacht“ vorgestellt, und nun haben wir endlich einen neuen Roman vom gleichen Autor.

Ein junger Mann namens Reito, der eine schwere Kindheit hinter sich hat, bekommt auf höchst wundersame Weise die Möglichkeit, sein Leben zu verändern. Als Hüter eines Shinto-Schreins beobachtet er ein Ritual, das als Andacht bezeichnet wird: Jede Nacht kommt ein Mensch mit einer Reservierung, der mit einer Kerze ausgerüstet das Innere eines hohlen Baumes betritt und Andacht hält. Der Baum, so sagt man, könne Wünsche erfüllen.

Reito glaubt nicht wirklich an die Kraft des Baumes. Doch je länger er dort arbeitet, die Menschen beobachtet, die zur Andacht kommen, und sich mit ihnen unterhält, desto mehr muss er erkennen, dass tatsächlich etwas Magisches an diesem Ort sein muss.

„Der Baum der verborgenen Erinnerungen“ ist wieder ein klassischer Feelgood-Roman aus Japan, in dem man einfach versinken kann. Mit leichten magischen Elementen schafft der Autor eine wundervolle Atmosphäre und zieht den Leser in seinen Bann.


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