„Der Gott des Waldes“, besprochen von Martina Schiemer
Es ist Sommer 1975. Nördlich im Bundesstaat von New York, liegt Adirondack Mountain, ein großes Naturreservat, das seit vielen Jahren im Besitz der einflussreichen Bankiers Familie Van Laar ist. Alljährlich findet dort das Camp Emerson statt, eine Art Survival-Sommercamp für reiche Jugendliche aus der Oberschicht.
In diesem Jahr nimmt Barbara, die 13jährige Tochter der Van Laars, zum ersten Mal auf eigenen Wunsch an dem Camp teil. Da die Beziehung von Barbara und ihrer Mutter Alice nicht konfliktfrei ist, wird es ihr gestattet, aber die Betreuer sind angewiesen ein Auge auf die rebellische Tochter zu haben. Eines Morgens ist Barbara zur Weckzeit nicht in ihrem Bett. Sofort beginnt eine hektische Suche nach dem Mädchen, denn es werden schmerzliche Erinnerungen wach.
Vor 14 Jahren verschwand der ältere Bruder Barbaras, Bear, mit 8 Jahren in den gleichen Wäldern während einer Wanderung mit seinem Großvater. Auch nach stundenlanger Suche findet sich keine Spur des Mädchens. Der Verdacht eines Verbrechens liegt nahe. Verdächtige gibt es genug. Angefangen bei den herrischen und machtbesessenen Familienmitgliedern, den Angestellten vor Ort, bis hin zu den Jugendlichen des Sommercamps. Oder hat am Ende doch der vor kurzem entflohene Serienmörder etwas mit dem Fall zu tun, der bereits vor 14 Jahren einer der Hauptverdächtigen beim Verschwinden des Bruders war?
Großes Lesehighlight des Jahres!



