Die Frau die liebte, besprochen von Birgit Närger
Es ist eine wahre Geschichte, die hier erzählt wird. Eine Geschichte, die sich so, oder so ähnlich, in Frankreich im 16. Jahrhundert zugetragen hat.
Zwei Kinder von grade einmal 11 Jahren werden miteinander verheiratet. Fassungslos liest man zunächst von der Hochzeitszeremonie dieser Kinder.
Aber Bertrande und Martin wurden verheiratet und es geschieht etwas, das nicht selbstverständlich ist. Nachdem das Mädchen zu der Familie des Jungen zieht, wachsen die Eheleute heran und verlieben sich tatsächlich ineinander. Ein Kind wird geboren, ein Kind der Liebe.
Eines Tages verschwindet Martin spurlos. Man vermutet, er sei nach einem Streit mit seinem Vater in den Krieg gezogen. Martin bleibt 8 Jahre lang verschwunden.
Bertrade wartet auf ihn. Er ist ihre große Liebe. Und eines Tages kehrt er tatsächlich zurück, leicht verändert zwar, weicher und zugänglicher, aber umso besser. Ein weiteres Kind wird geboren, ein Kind der Liebe.
Aber Bertrads Zweifel werden immer größer, dieser Mann an ihrer Seite ist so verändert. Haben die 8 Jahre der Abwesenheit ihn so reifen lassen, oder ist es gar ein Anderer?
Das verrate ich nicht!
Was sie in Gang setzt, wird zu einem der berühmtesten Rechtsfälle Frankreichs.



