„Nicht von dieser Welt“, besprochen von Helke Stadelmeier

Vom Schwarzwald auf Abenteuerreise nach Halberstadt. Der Roman spielt 1991. Der 13 jährige Mischa lebt, seit sein Vater gestorben ist, zusammen mit seiner Mutter in einer Dienstwohnung im Krankenhaus. Über ein altes Münztelefon kann Mischa mit den Toten kommunizieren, die ihm ihre letzten Wünsche und Bitten sagen. Er versucht, alles zu erfüllen, um vielleicht noch einmal die Chance zu haben, seinen Vater zu sprechen.

Dann steht der Schüleraustausch an: Anstatt des eigentlichen französischen Austauschschülers, kommt die 17-jährige Sola auf - selbstbewusst, klug und geheimnisvoll. Mit ihr beginnt ein aufregendes Abenteuer, das ihm wieder Hoffnung und Mut gibt. In der Hoffnung, dass Geld wenigstens einige Probleme lösen kann, machen sich die beiden auf nach Halberstadt, um dort die vergrabenen 100 Milliarden Ostmark der Staatsbank zu finden.

Ein großer Roman über große Gefühle, der aber niemals abdriftet oder rührselig wird. Ein leichter und eigentlich auch fröhlicher Roman. Ein Abenteuerroman, eine Liebesgeschichte mit existenziellen Fragen und Trauerbewältigung, wunderbar leicht verpackt und ganz besonders erzählt.


Bibliographie
Tipp
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Nicht von dieser Welt
Michael Ebert
Nicht von dieser Welt
Roman 'Ich könnte noch weiterschwärmen, mach ich aber nicht. Weil es viel schöner sein wird, wenn Sie das Buch selbst lesen.' (Christine Westermann)
EAN: 978-3-328-11305-8
Ein warmherzig-humorvoller Roman über eine Kindheit in Armut, den Verlust des Vaters - und die tröstende Kraft der Liebe Trauer ist Liebe ohne Zuhause. Seit sein Vater gestorben ist, erhält Mischa geheimnisvolle Anrufe. Über einen alten Münzfernsprecher melden sich die Toten bei ihm und geben ihre letzten Wünsche durch. Egal, wie skurril die Aufgaben sind: Mischa gibt sich alle Mühe, sie zu erfüllen - immer in der Hoffnung, dass sich vielleicht eines Tages auch sein Vater noch einmal meldet. Mischa lebt mit seiner Mutter in der Personalwohnung eines kleinen Krankenhauses im Schwarzwald, sie ist dort Intensivschwester, arbeitet unentwegt, das Geld ist dennoch knapp. Manchmal reicht es nicht einmal mehr für ein Weihnachtsgeschenk. Doch eines Tages tritt die 17-jährige Sola aus Zaïre in Mischas Leben, und mit ihr beginnt ein aufregendes Abenteuer, das ihm hilft, wieder Mut und neue Hoffnung zu schöpfen. In diesem Roman geht es um die großen Dinge: Um Liebe und Armut. Um Leben und Tod. Und um die Kunst, nicht nur auf das zu schauen, was wir verloren haben. Sondern auch auf das, was uns bleibt.Feinsinnig, emotional und voller Humor erzählt Michael Ebert, warum sich Hoffnung immer lohnt. Dieser Roman ist ein Geschenk für alle, die Wärme und Trost suchen - oder jemand anderem schenken möchten.

Bei Bestellung bis 17 Uhr während der Ladenöffnungszeiten ist der Titel am nächsten Tag abholbereit.

14,00 €
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