„Regen“, besprochen von Martina Schiemer
Elisabeth Stiller-Henley, Versicherungsangestellte, fährt bei strahlendem Sonnenschein Richtung Supermarkt los, ohne die schwarze Wand aus Regen zu sehen, die sich vor ihr aufbaut. Am Parkplatz angekommen, beginnt es zu schütten. An ein Aussteigen ist nicht zu denken und so wartet sie ab. Dabei beobachtet sie, wie vor ihr ein Mann aus einem Auto steigt und aus dem Kofferraum zwei Aktentaschen neben sich abstellt. Gleich darauf nimmt er einen Anruf entgegen, springt hektisch in den Wagen und fährt los… Beide Aktenkoffer stehen noch immer auf dem Boden.
Niemand kommt zurück. Elisabeth schaut fassungslos diese Koffer an. Nach gefühlt unendlicher Zeit springt sie aus dem Auto, ergreift die Aktenkoffer und fährt nach Hause. Doch dort erwartet sie die zweite Überraschung an diesem Tag.
Schon auf dem Rückweg zu ihrem Haus überholen sie Polizei und Feuerwehr. Der sonst sanfte Bach an ihrem Haus ist zu einem reißenden Strom geworden und hat ihr Zuhause zur Hälfte mitgerissen. In einem schockähnlichen Impuls steigt Elisabeth in ihr Auto und verlässt die Stadt. An einer Tankstelle traut sich Elisabeth zum ersten Mal in die Aktenkoffer zu sehen. Was sie da sieht, macht ihr Mut, aber auch Sorge und sie ahnt, dass man ihr bald auf den Fersen sein wird.
Lassen Sie sich überraschen was ab diesem Moment alles passiert und freuen Sie sich auf richtig gute Unterhaltung mit überraschenden Wendungen und irrwitzigen Situationen. Wunderbare Urlaubslektüre auch an Regentagen mit Krimifeeling!



