"Zugvögel", besprochen von Helke Stadelmeier
Mcconaghy erzählt die Geschichte von Franny. Wir befinden uns in einer Zeit, wo die meisten freilebenden Tiere ausgestorben sind. Es gibt kaum noch Fische und auch Vögel sind kurz vor dem Aussterben. Franny, eine junge Frau, möchte den Flug der letzten Küstenseeschwalben folgen und ihnen über das Meer folgen. Sie heuert auf einem Fischkutter an, mit dem Versprechen, ihnen einen großen Fang zu bescheren, denn da, wo die Seeschwalben hinfliegen, sind auch noch Fische. Sie muss sich mit dem harten und unbarmherzigen Leben auf dem Boot anfreunden, ist den Naturgewalten schutzlos ausgeliefert und muss erkennen, dass sie ihrer Vergangenheit nicht entfliehen kann. Man erfährt immer mehr über Frannys Kindheit in Irland, in Australien und wieder in Irland, wo sie ihren Mann kennenlernt und über ihren Gefängnisaufenthalt. Die Geschichte wird in einzelnen Puzzlestücken erzählt, die sich langsam zu einem großen Ganzen zusammensetzen.
Ein intensive und berührende Geschichte, die eingebettet in der rauen Natur noch viel stärker wirkt und die Zerbrechlichkeit eines Menschen aufzeigt!



