"The Will Of The Many", besprochen von Theodor Lindner

Vis ist ein Waisenjunge, stets bemüht, im Heim keine Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, denn seine wahre Identität darf auf keinen Fall bekannt werden. Dies ist leichter gesagt als getan, und so ist es nur eine Frage der Zeit, bis ein hochgestellter Senator auf ihn aufmerksam wird und ihm ein Angebot macht, das sowohl verlockend als auch lebensgefährlich ist. Vis soll in der Eliteakademie der Republik eingeschrieben werden, die Ränge erklimmen, die Abschlussprüfung bestehen – und ganz nebenbei soll er herausfinden, welche politischen Intrigen in der Akademie gesponnen werden. Denn eines ist klar: irgendetwas geht dort vor sich, die Todesfälle unter Schülern häufen sich und nur jemand wie Vis, der nichts zu verlieren und alles zu gewinnen hat, ist zuverlässig und verzweifelt genug, sich auf diesen Deal einzulassen. 

„The Will Of The Many“ ist ein grandioser Fantasyroman, der stark vom Römischen Reich inspiriert wurde. Die Magie nimmt hier eher eine Position im Hintergrund ein, dient vor allem als sehr gelungene Analogie zum Kapitalismus. Stattdessen bietet uns Islington politische Intrige vom Feinsten. Unbedingt lesen!


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