Nachtschwärmer, besprochen von Birgit Närger
Ganze drei Wochen hat Helena einen Halbbruder.
Lukas hat sie auf Facebook gefunden, sie haben stundenlang telefoniert, doch bevor sie sich treffen können, stirbt er bei einem Verkehrsunfall.
Mit ihrem Freund, der nichts von Lukas weiss, fährt sie in den Sommerferien in die Uckermark zum zelten um dort Lukas Grab zu besuchen. Dort lernt sie Lukas Freunde kennen und das Mädchen, mit dem Lukas zusammen war.
Von Lukas Freunden Mike, Viktor und Clara erfährt sie mehr über ihn und über sein Leben. Die Vier freunden sich an und erleben so Einiges gemeinsam.
Auch wenn die Reise ja einen traurigen Hintergrund hat, ist die Story doch auch sehr schön, aber eben auch emotional.
Helena entdeckt auf der Reise sehr viel über sich selbst.
Lukas Freunde sind eine bunte und verrückte Truppe.
Das Buch hält einige Überraschungen bereit, mit denen man nie gerechnet hat und die einen immer bei der Stange halten und weiter lesen lassen.
Kritisiert wird in manchen Besprechnungen die Sprache in diesem Buch. Und zugegeben, es geht schon manchmal etwas derb zu. Aber ich kann mir vorstellen, dass Jugendliche in der Uckermark – und nicht nur dort - auch mal so sprechen.
Ich habe dieses Buch in jedem Fall total gerne gelesen, es hat mich nicht mehr losgelassen.
ab 14 Jahren



