"Schallplattensommer", besprochen von Birgit Närger

Maserati ist fast siebzehn und betreibt mit ihrer Oma, die erste Anzeichen von Demenz zeigt, einen Imbiss in einem namenlosen Dorf. Maserati ist es gewohnt, Aufmerksamkeit zu bekommen, denn sie ist das einzige Mädchen im Umkreis von dreizehn Kilometern.

Maserati umgibt ein Geheimnis. Sie hat weder Internet noch Smartphone, sie geht nicht mehr zur Schule und lässt außer ihrer Oma niemanden an sich heran. Bis Theo und Caspar auftauchen, Cousins aus einer reichen Familie, die in eine alte Villa im Dorf gezogen ist. Beide Jungen haben definitiv Interesse an Maserati. Und vor allem Theo kommt ihrem Geheimnis bedrohlich nah.

"Schallplattensommer" ist ein Roman, der sowohl Jugendliche als auch Erwachsene berührt.


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