"Das Mädchen, das den Sturm ruft", besprochen von Birgit Närger

Red ist 12 Jahre alt und ihre Mutter sitzt im Gefängnis. Sie wechselt von einer Pflegefamilie in die nächste und hat es nicht gerade leicht im Leben.

Das Buch beginnt damit, dass ihre Sozialarbeiterin sie bei einer Pflegefamilie abholt, in der es mal wieder gar nicht funktioniert hat, und sie zu Celine und Jackson bringt. Dort zieht Red ein, wird respektiert und gewertschätzt. Celine und Jackson haben einen Hof mit Tieren, einen Streichelzoo auf dem unter anderem auch eine Riesenschildkröte lebt, die liebend gerne vorgelesen bekommt.

Und Red findet einen Freund, der mit seiner Familie neben Celine und Jackson alles tut, damit Red sich wohlfühlt.

Aber Red hat eine besondere Gabe. Sie hat von ihrer Mutter nicht wie andere Kinder die Sommersprossen geerbt, sondern den Wind. Mal spielt er mit ihr wie ein alter Freund und mal macht er alles kaputt. So richtig unter Kontrolle hat Red ihn nicht.

Dieses Buch für Kinder ab zehn Jahren hat mich sehr bewegt und ich konnte es kaum aus der Hand legen.


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