"Die goldene Schreibmaschine", besprochen von Helke Stadelmeier
Puh, was für ein Tag! Herr Dresskau, der Mathelehrer von Emily, hat sie schon die ganze Zeit auf dem Kieker und dann muss sie auch noch wegen nichts eine Strafarbeit machen… Höchste Zeit, um in die Bibliothek zu flüchten, wo Emilys Oma arbeitet, und dort ein wenig in den Büchern zu schmökern.
Aber warum muss ausgerechnet jetzt Herr Dresskau dort auftauchen und was will er in der Bibliothek? Irgendetwas scheint er zu suchen… vielleicht das Buch ganz oben, das sie magisch anzieht? Emily entdeckt plötzlich mit Hilfe des Buches eine zweite Bibliothek, in der sich eine goldene Schreibmaschine befindet, mit der man die Handlung der Bücher verändern kann. Und welche Macht das ist, erfährt Emily am eigenen Leib, als sie immer mehr Bücher umschreibt und damit aber auch die Freundschaft zu ihren besten Freunden auf dem Spiel steht. So muss sie sich nicht nur um ihre Freunde kümmern, sondern auch um Dr. Dresskau, der mit der goldenen Schreibmaschine nichts Gutes im Schilde führt.
Ein wunderbarer Roman über die Kraft der Geschichten und der Wörter, der auch zum Nachdenken anregt. Spannend geschrieben mit tollen Charakteren einschließlich des etwas gruseligen Dr. Dresskau. Eine klare Leseempfehlung für Kinder ab 10 Jahre!



