Kannawoniwasein!, besprochen von Sonja Körner
Kennt Ihr Emil und die Detektive? Kannawoniwasein ist eine ganz ähnliche Geschichte, aber sie spielt nicht vor fast hundert Jahren, sondern heute.
Finn fährt zum ersten Mal alleine mit dem Zug von seinem Vater zu seiner Mutter nach Berlin. Er ist schon ein bisschen aufgeregt, aber was soll schon schiefgehen? In seinem Rucksack sind seine Fahrkarte, sein Handy, etwas Geld und Papas leckere Stullen. Und Mama wartet dann am Bahnhof. Doch dann setzt sich dieser seltsame Mann zu ihm und klaut seinen Rucksack. So eine Gemeinheit! Und anstatt ihm zu helfen, wirft der Schaffner Finn aus dem Zug und übergibt ihn der Polizei. Und die Polizisten bauen mit ihrem Streifenwagen einen Unfall. Bei dem er Jola kennenlernt, und die möchte auch nach Berlin. Mitten im Nirgendwo in Brandenburg beschließen die beiden, es alleine in die Stadt zu schaffen und ein großes Abenteuer beginnt. Sie leihen sich einen alten Traktor, übernachten auf einem Hochsitz, verwirren die Dame am Mc Donalds Drive In Schalter und nicht nur die Polizei, sondern auch eine ganze Motorradrockerbande sind ihnen bald dicht auf den Fersen.
Kanniwoniwasein ist sehr lustig geschrieben und Erich Kästner hätte seine Freude an diesem Buch.



