Monsternanny, besprochen von Sonja Körner
Hilla, Kaapo und Maikki haben deshalb so seltsame Namen, weil sie in Finnland leben. Eines Tages gewinnt ihre Mutter in der Lotterie einen Wellnessurlaub in Lappland und da der Vater der drei, den alle nur „die Unsichtbare Stimme“ nennen, ständig auf Geschäftsreise ist, wären die Kinder dann ganz alleine. Aber zum Glück stellt der Reiseveranstalter der Familie eine Haushaltshilfe und Kinderbetreuerin zu Verfügung. Nur stellt sich heraus, dass es sich dabei nicht um einen Menschen, sondern um eine Monsternanny handelt! Ein zotteliges, nach muffigem Keller riechendes und Staub verteilendes Wesen. Anscheinend ist der Wunsch der Mutter nach zwei Wochen ohne Familie aber so groß, dass sie ihren Nachwuchs mit dem laut Gebrauchsanweisung ungefährlichen Monster alleine lässt und losfährt.
Und ab da wird es spannend: ist die Monsternanny, die jetzt eingequetscht im Flurschrank steht, wirklich harmlos? Und ist es ein Zufall, dass die Eltern der anderen Kinder auch weg sind und Monsternannys bei ihnen wohnen? Zum Glück hat die kleine Maikki einen sprechenden Bademantel, der manchmal klüger ist als ihre großen Geschwister.
Dieses Buch ist sehr lustig und auch spannend. Außerdem sind viele tolle Zeichnungen von Monsternannys, Bademänteln und Plageelfen darin. Und danach möchte man unbedingt gleich den zweiten Teil lesen und wissen, wie es mit den Monsternannys weitergeht.



