„Die Guten und die Toten“, besprochen von Birgit Närger
Dieses Buch ist schnell, spannend, teils witzig und tatsächlich mal etwas Anderes. Berlin: Hier lebt Saad, vermeintlicher Flüchtling aus Syrien, mit seiner kleinen Tochter unter dem Radar. Er ist Nachtwächter in einem Parkhaus in Charlottenburg. In diesem Parkhaus steht auch der Luxusschlitten von Herrn Staatssekretär Brasch, der sich mit Waffenhandel mit den Saudis ein bisschen was dazu verdient. Bis eines Nachts, als er zugedröhnt einen Verkehrsunfall baut, eine Leiche in seinem Kofferraum gefunden wird. Das wiederum bringt die junge und unkonventionelle Kriminalkommissarin Nihal Khigarian auf das Spielfeld. Saad und Nihal hatten sich in einem ganz anderen Kontext bereits einige Tage zuvor kennengelernt. Und als Nihal anfängt im Parkhaus zu ermitteln, wird Saad nervös, sehr nervös. Denn er muss unbedingt unsichtbar bleiben, sind doch Typen aus seiner Vergangenheit hinter ihm her. Die Handlung steigert sich immer weiter, bis sie mit einem fulminanten Tarantino gleichen Showdown auf der Garage des Parkhauses in der Haschplantage endet. Meine absolute Leseempfehlung.



