„Going Zero“, besprochen von Birgit Närger

Eine ausgesprochen interessante Idee, die sich der Autor Anthony McCarten da ausgedacht hat.

Der amerikanische Geheimdienst und der Social-Media-Mogul Cy Baxter starten ein gemeinsames, mehr als außergewöhnliches und spannendes Projekt, „Fusion“. 10 Personen werden ausgewählt und ein Preisgeld von 3 Millionen Dollar ausgesetzt. Und was müssen diese Menschen tun? Hört sich eigentlich ganz einfach an. Verschwinden. Für 30 Tage verschwinden und unauffindbar sein. Auch wenn der gesamte US Geheimdienst und Cy Baxter mit allen verfügbaren Mitteln nach einem sucht. Unter dem 10 Freiwilligen ist eine junge Bibliothekarin aus Boston. Sie hat nichts zu verlieren, und so greift sie zu, als sich die Einladung zu diesem ungewöhnlichen Kräftemessen bietet. Doch eigentlich geht es Kaitlyn um etwas anderes...

Die potentielle Allmacht der Technologie, gerade in ihrem Zusammenwirken, führt McCarten erschreckend vor Augen und zeigt, wie gefährlich uns die Annehmlichkeit der digitalen Welt werden können, in der schon ein einziger Spruch auf einem T-Shirt zur Ergreifung eines Going-Zero-Teilnehmers führen kann. Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. So realistisch und aktuell mit immer neuen und unerwarteten Wendungen und einem genialen Plot.


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