"Der falsche Vogel", besprochen von Theodor Lindner
Freya Lockwood, Ende vierzig, wird recht plötzlich aus ihrem Leben in London gerissen. Ihre Tante, die sie großgezogen hat, bittet sie, zurück in das kleine Dörfchen zu kommen, in dem sie lebt, denn ihr bester Freund und ehemaliger Mentor Freyas ist überraschend verstorben. Freya weigert sich zuerst. Arthur Crockleford mag ihr alles über Antiquitäten beigebracht haben, das sie weiß. Doch seit einer Fahndung nach einer Antiquität vor über zwanzig Jahren, bei der so einiges schiefging, haben die beiden kein Wort mehr miteinander gewechselt.
Am Ende lässt sie sich doch überzeugen und stellt schon bald fest, dass ihr ehemaliger Mentor höchstwahrscheinlich ermordet wurde. Außerdem scheint es, als habe er bereits geahnt, dass dies passieren könnte, denn er hinterließ Freya und ihrer Tante einige Hinweise und deutet in ihnen an, dass Freya, indem sie diesen Fall löst, endlich erfahren wird, was wirklich vor zwanzig Jahren in Kairo passiert ist.
„Der falsche Vogel“ ist ein spannender Krimi mit Cozy-Faktor rund um Kunstraub, Antiquitäten und deren Fälschung. Das Buch hat eine tolle und kompetente Ermittlerin mit Freya und eine schräge, extrem extrovertierte Tante, die auch immer mit von der Partie ist. Und das sollte man sich auf gar keinen Fall entgehen lassen!



