„Die Kammer“, besprochen von Theodor Lindner

Eine Gruppe von Sättigungstauchern werden für Reparaturen an einer Öl-Pipeline engagiert. Um dem hohen Druck auf dem Meeresboden standhalten zu können, müssen sie den Monat während der Arbeiten in einer winzigen eisernen Kammer verbringen, die genau denselben Druck simuliert.

Was eigentlich Routine ist, entpuppt sich bald zu einer Ausnahmesituation sondergleichen. Einer der Taucher stirbt ohne jegliche Anzeichen für eine mögliche Todesursache. Der Taucheinsatz wird zwar sofort abgebrochen, doch der Druckausgleich bei ihrer Tiefe dauert vier Tage, während der die Taucher dazu gezwungen sind, in ihrer Kammer zu bleiben, denn: das Öffnen der Luke würde für sie alle den Tod bedeuten.

Während die Polizei ermittelt und die Crew versucht, die Taucher zu beruhigen, können diese nicht anders, als sich Gedanken darüber zu machen, was in ihrer Kammer vor sich geht, vor allem, da es nicht bei einem Todesfall bleibt. Ist es ein Virus, das sich in diesen so perfekten Konditionen der Kammer rasend schnell ausbreitet? Gibt es Arbeiter auf dem Schiff, denen sie nicht trauen können, die ihre Lebensmittel vergiften? Oder ist es gar jemand in der Kammer mit ihnen?


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