„Abroad in Japan“, besprochen von Martina Schiemer
Chris Broad, gerade fertig mit der Uni, bewirbt sich 2012 für das japanische JET Program, das englische Muttersprachler anwirbt, in örtlichen Schulen das Englischniveau zu verbessern. Da er unbedingt diese Erfahrung machen möchte, gibt er in seinem Vorstellungsgespräch in der japanischen Botschaft an, auch gerne bereit zu sein in die Provinzen zu gehen.
Als nach 12 Wochen die Zusage kommt, ist er überglücklich, auch wenn er kein Wort Japanisch spricht und Sushi nur aus dem Supermarkt kennt. Freundlich wird er von seinen neuen Kollegen am Flughafen in Empfang genommen und auch die nächsten Tage kümmern sich alle um den neuen Kollegen „Chris-Sensei“ und versuchen ihm die alltäglichsten Dinge zu erklären. So ist es z.B. nicht zwingend notwendig als Englischlehrer in Japan Englisch zu sprechen und Chris versteht schnell, wie wichtig seine Anwesenheit als Muttersprachler in der Klasse ist.
Wir begleiten Chris in sehr kurzweiligen Kapiteln durch seine Zeit in Sakata und später auch während seiner Reisen in andere Provinzen. Wir lernen wie man mit den Kollegen richtig Sake trinken geht, was Freundschaft in Japan bedeutet, bis hin zu seinen Erfahrungen in einem Lovehotel und über allem spürt man seine Wertschätzung für diese Kultur.



