„Radatouille“, besprochen von Helke Stadelmeier
In 21 Etappen und mit 40.000 Höhenmetern in den Waden fährt Magro nicht nur durch Landschaften, sondern auch mitten hinein in die französische Seele - von der prickelnden Champagne über die raue Bretagne bis zum schweißtreibenden Finale auf dem Mont Ventoux.
Dabei ist „Radatouille“ weit mehr als ein Reisetagebuch. Es ist ein Porträt eines Landes im Umbruch, eine Liebeserklärung an das Radfahren. Magro begegnet Menschen, die viel zu sagen haben: über das echte Frankreich, das zwischen Baguette und politischen Brüchen steckt, über den Aufstieg des Rassemblement National, aber auch über den Stolz und die Eigenheiten der „Grande Nation“.
„Radatouille“ ist ein Lesegenuss – nicht nur für Frankreich-Fans und Hobbyradler, sondern für alle, die gerne unterwegs sind: im Kopf, im Herzen oder auf dem Rennrad.



