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ISBN/EAN: 978-3-446-26746-6
Einband: gebundenes Buch
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Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
128 S.
Format (T/L/B):
1.6 x 21 x 13 cm

Hersteller:
Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
info@hanser.de
Vilshofener Straße 10
DE 81679 München


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Unser Tipp für Sie

Dieses Buch hat mich total gefesselt, in seinen Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Jede Frau ab 20 muss es sowieso sofort lesen, was mich aber sehr interessieren würde ist, was Männer dazu sagen…

Mely Kiyak erzählt in klarer und melodischer Sprache wie es ist, als Mädchen türkischer Eltern in Deutschland groß zu werden. Das tut sie schmerzhaft offen, mit unglaublichem Humor, der einen laut auflachen lässt, und mit so viel Tiefgang, dass bei mir sogar ein Tränchen geflossen ist.

Kiyaks Buch ist auch eine Liebeserklärung an ihren Vater, der nur für sie, die Tochter lebte. Dass sie seine Träume erfüllen, leben, wahr machen würde - das war sein Lebensziel.

Die türkischen Cousinen liefern dem Buch herrliche Dialoge, in denen es bevorzugt um Sex geht. Keineswegs naiv, sondern erfahrungsgestützt und selbstbewusst.

Mely Kiyak, Kolumnistin, Dramatikerin, Autorin hat das Schreiben von ihrer Großmutter gelernt: “Sie konnte durch die Kraft ihrer Sprache ganze Sippschaften entehren”, “ihre Zunge war ein Jagdbomber”, mit ihrem Mundwerk konnte sie “ganze Straßenzüge vernichten”. “Wenn sie mit ihren Schnellfeuerbeschimpfungen fertig war, lagen auf dem Boden abgefallene Ohren, ihrer sich im Schockzustand befindenden Zuhörerschaft. Das war nicht einfach Schimpfen. Das war ein Kunstwerk.” Schön! Was?

Beschreibung

'Ich wollte keine Frau sein, die Kinder hat und schreibt. Keine, die eine Ehe führt und schreibt. Keine, die eine andere Tätigkeit ausübt und auch schreibt. Ich wollte nicht von allem etwas, sondern von dieser einen Sache alles. Wenn mich jemand fragt, was machst du, wollte ich antworten: Ich schreibe.' Mely Kiyak wagt eine Kartografie der Entscheidungen. Poetisch, unprätentiös, beeindruckend.

Über Mely Kiyak

Mely Kiyak schreibt: Zuletzt erschienen bei Hanser Frausein (2020) und Werden sie uns mit FlixBus deportieren? (2022). Ihre Kolumnen "Kiyaks Deutschstunde", "Kiyaks Theater Kolumne" und "Kiyaks Exil" erscheinen regelmäßig in Deutschland und in der Schweiz.