Details
ISBN/EAN: 978-3-525-40928-2
Einband: gebundenes Buch
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Auflage:
1. Auflage 2026
1. Auflage 2026
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
95 S.
95 S.
Hersteller:
Brill Deutschland GmbH
productsafety@degruyterbrill.com
Robert-Bosch-Breite 10
DE 37079 Göttingen
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radikal hoffen
Unterwegs zu einer Praxis der Zuversicht in einer verstörenden Welt
Beschreibung
Wie wollen wir morgen leben? Die Krisenphänomene, die wir gegenwärtig auf allen Ebenen und in allen Bereichen beobachten, sind menschengemacht. Sie reichen von ökologischen über geopolitische bis zu technologischen Fragen. So betrachtet befinden wir uns in einer tiefgehenden Krise der Zivilisation. Doch was vom Menschen gemacht wird, kann von ihm auch anders gemacht werden. Jan Bleckwedel beleuchtet in seinem Essay aus verschiedenen Perspektiven die Frage, wie wir angesichts von Ungewissheit und Bedrohung skeptisch und zugleich zuversichtlich bleiben können. Eines Tages könnte sich die tiefe Krise der Zivilisation in einer entwicklungsorientierten Perspektive als evolutionäre Chance erweisen: Denn wir gestalten die Räume, in denen wir uns bewegen, weitgehend selbst. Das ist erschreckend und tröstlich zugleich. Wir Menschen haben es selbst in der Hand, die Welt anders zu gestalten. Radikal zu hoffen bedeutet, an andere Möglichkeiten zu glauben, im Ungewissen nach Pfaden zu suchen und unterwegs Basislager einzurichten: Projekte der Zuversicht, die aus der Zukunft betrachtet sinnvoll erscheinen und bereits heute Freude bereiten. Überall gibt es Ideen und Praktiken einer lebendigen, regenerativen Gesellschaft. Die Suche nach Zuversicht kann gepaart mit Skepsis und Humor zu einer Lebenspraxis werden, die trägt und federt und gelegentlich Flügel verleiht.
Schlagzeile
Wie wollen wir morgen leben? Die Krisenphänomene, die wir gegenwärtig auf allen Ebenen und in allen Bereichen beobachten, sind menschengemacht. Doch was vom Menschen gemacht wird, kann von ihm auch anders gemacht werden. Radikal zu hoffen bedeutet, an andere Möglichkeiten zu glauben, im Ungewissen nach Pfaden zu suchen und unterwegs Basislager einzurichten: Projekte der Zuversicht, die aus der Zukunft betrachtet sinnvoll erscheinen und bereits heute Freude bereiten. Überall gibt es Ideen und Praktiken einer lebendigen, regenerativen Gesellschaft. Die Suche nach Zuversicht kann gepaart mit Skepsis und Humor zu einer Lebenspraxis werden, die trägt und federt und gelegentlich Flügel verleiht.



