Details

ISBN/EAN: 978-3-492-07316-5
Einband: gebundenes Buch
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Originaltitel:
The Usual Desire to Kill
Übersetzer:
Dirk van Gunsteren
Erschienen am:
Sprache:
Deutsch
Umfang:
256 S.
Format (T/L/B):
2.7 x 21 x 13.5 cm

Hersteller:
Piper Verlag GmbH
info@piper.de
Georgenstraße 4
DE 80799 München


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Unser Tipp für Sie

Miranda hat es nicht leicht mit ihren Eltern, die seit mittlerweile fünfzig Jahren verheiratet sind. Die beiden sind festgefahren in ihren Mustern, die scheinbar nicht miteinander zu vereinbaren sind: Er ehemaliger Philosophie-Professor, der aus allem eine Diskussion macht und sich weigert, diese zu verlieren; sie in Nostalgie für einen Krieg, den sie nicht einmal miterlebt hat.

Miranda versucht, während ihrer Besuche zwischen den beiden zu vermitteln, stößt dabei jedoch immer wieder an ihre Grenzen. Irgendetwas muss da sein, in der Vergangenheit ihrer Eltern, irgendetwas, von dem sie nichts weiß, das das Verhalten der beiden erklären könnte. Gemeinsam mit ihrer Schwester versucht sie, dieses Familiengeheimnis zu entschlüsseln, um endlich zu begreifen, warum die beiden sind, wie sie sind.

„Keine Kleinigkeit“ erzählt von Familiengeheimnissen und Traumata, jenen Geschichten, die Eltern ihren Kindern vorenthalten und oftmals vor sich selbst zu verstecken versuchen. Unfassbar schön erzählt, mit durchaus schrulligen Charakteren, die man trotz bzw. wegen ihrer Fehler ins Herz schließt.

Beschreibung

'Es war wie immer. Ich könnte sie umbringen.' Mit 'Boswell', ihrer alten Tiefkühltruhe, sind sie vor zwanzig Jahren nach Frankreich gezogen: Mirandas Vater, pensionierter Oxford-Professor, der keine Diskussion scheut. Und ihre Mutter, die jede Gelegenheit nutzt, über den Krieg zu sprechen, den sie selbst nie erlebt hat. Nach fünzig Ehejahren haben sie die ein oder andere Eigenart entwickelt, und die Besuche bei ihnen stellen für Miranda immer öfter eine emotionale Herausforderung dar. 'Ich könnte sie beide umbringen', schreibt sie dann an ihre Schwester. Dabei empfindet sie eigentlich keine Wut, sondern Mitgefühl und Liebe? Und sie fragt sich, ob es nicht einen guten Grund für die Widerspenstigkeit ihrer Mutter gibt. Englische Exzentriker, irritierte Töchter und zwei Lamas. Großartig. 'Ein mitreißendes Debüt - scharfsichtig, klug, tragisch und komisch.' FAZ

Über Camilla Barnes

Camilla Barnes ist die Nichte des englischen Schriftstellers Julian Barnes und lebt als Autorin und Theaterdramaturgin in Paris. 'Keine Kleinigkeit' ist ihr erster Roman.