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17.04.2026
Deutsch
272 S.
2.3 x 21 x 13.5 cm
Rowohlt Verlag GmbH
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Kirchenallee 19
DE 20099 Hamburg
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Unser Tipp für Sie
Noch einmal einen gemeinsamen Sommer an der Atlantikküste im Ferienhaus des Großvaters verbringen, noch einmal die Nähe des anderen spüren und versuchen den Riss, der durch ihre Beziehung geht, zu kitten. So ergeht es Alma und Théo, Ende zwanzig, die sich lieben und trotzdem vor dem Scherbenhaufen ihrer ersten großen Liebe stehen. Kann die große Liebe zum falschen Zeitpunkt passieren? Wie erkennt man, ob man gemeinsam glücklich sein kann - oder glücklicher allein wäre?
Pramschüfer erzählt von diesen Tagen, der Unsicherheit der beiden und gleichzeitig auf einer anderen Ebene, warum es so gekommen ist, warum sie da stehen, wo sie jetzt sind. Alma und Théo wirken dabei glaubwürdig und verletzlich. Ihre Konflikte entstehen nicht aus großen Dramen, sondern aus Unsicherheiten, unterschiedlichen Lebensentwürfen und dem langsamen Gefühl, sich trotz Liebe voneinander zu entfernen. Gerade diese Zurückhaltung macht den Roman emotional überzeugend. Viele Gedanken über Nähe, Freiheit und Identität treffen besonders die Erfahrungen einer jungen Generation sehr präzise.
Und ich habe da tatsächlich an meine Tochter denken müssen, an den Wunsch von Freiheit und das sich nicht binden möchten. Das Buch hat eine ganz feine Sprache, unaufgeregt und melancholisch. Die Szenen in Frankreich sind wie ein französischer Film… Ein Buch für alle Töchter und für alle, um die Generation zu verstehen.



