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15.03.2019
Deutsch
304 S.
2.5 x 18.7 x 12 cm
Ullstein Buchverlage GmbH
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Friedrichstraße 126
DE 10117 Berlin
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Unser Tipp für Sie
In diesem Jahr feiern wir mit vielen Veranstaltungen, Büchern und Bildbänden ein Jubiläum. 100 Jahre Bauhaus.
Da kommt dieses Buch wie gerufen. „Wenn Martha tanzt“.
Martha wird im Jahr 1900 als Tochter eines Kapellmeisters in einem kleinen Dorf in Pommern geboren.
Martha ist schon als Kind besonders, sie sieht Töne als geometrische Formen. Als Kreise, Quadrate und Rechtecke. Bereits mit 19 Jahren verlässt sie das Elternhaus und geht, ein gewagter Schritt, ans Bauhaus nach Weimar und wird Schülerin von Walter Gropius.
Sie erwirbt sich, unter anderem durch ihren starken Ausdruckstanz, den Respekt der Bauhaus-Mitglieder.
Mit sich trägt Martha stets eine schwarze Kladde. Diese ist wie eine Art Notizbuch für sie, in das sie all ihre Erlebnisse einträgt. Viele ihrer Lehrer: Schlemmer, Klee, Kandinsky zeichnen in diese Kladde.
Martha bleibt am Bauhaus, bis dieses von den Nazis geschlossen wird und kehrt dann in ihre Heimat zurück. In ihren Armen ein Kind und ein Notizbuch von immensem Wert.
Am Ende des zweiten Weltkriegs verliert sich auf der Fluch Marthas Spur.
Wir schreiben das Jahr 2001. In dem bekannten Auktionhaus Sothebys in New York findet eine Versteigerung statt. Versteigert wird Marthas Tagebuch, für eine unsägliche Summe von mehreren Millionen Dollar.
Die Handlung wird immer im Wechsel, in abgeschlossenen Kapiteln erzählt und läuft aufeinander zu, wird miteinander verwoben.
Meine absolute Leseempfehlung.



