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ISBN/EAN: 978-3-89561-076-9
Einband: gebundenes Buch
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Herausgeber:
Friederike Groth
Friederike Groth
Übersetzer:
Ilse Strasmann
Ilse Strasmann
Erschienen am:
28.08.2023
28.08.2023
Sprache:
Deutsch
Deutsch
Umfang:
336 S.
336 S.
Format (T/L/B):
3.3 x 21 x 13 cm
3.3 x 21 x 13 cm
Hersteller:
Schöffling & Co. Verlagsbuchhandlung GmbH
info@schoeffling.de
Kaiserstraße 79
DE 60329 Frankfurt am Mai
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Beschreibung
'Wenn jemand mich hätte retten können, wärest Du es gewesen', schrieb Virginia Woolf in ihrem Abschiedsbrief an Leonard Woolf, bevor sie sich 1941 das Leben nahm. Niemand ist der wohl bedeutendsten Schriftstellerin des 20. Jahrhunderts so nahegekommen wie ihr Mann. Hier sind die Auszüge aus seiner Autobiografie versammelt, in denen er über die beinahe dreißig Ehejahre mit ihr berichtet. Es ist die Zeit, in der das Paar sich regelmäßig mit der Gruppe befreundeter Künstler*innen und Intellektueller trifft, die als 'Bloomsbury Group' berühmt wurde. 1917 kauften die beiden sich eine Handpresse, so klein, dass sie auf dem Küchentisch Platz fand, um sich anhand einer Broschüre selbst das Drucken beizubringen - der Grundstein für ihren eigenen Verlag, die Hogarth Press, in dem Virginias große Werke erschienen. Was bedeutet es für eine Schriftstellerin, zugleich die eigene Verlegerin zu sein? Wie viel verdienten die Woolfs an heute so berühmten Romanen wie Orlando oder Mrs Dalloway ? Mit großer Offenheit berichtet Leonard auch über die extremen Höhen und Tiefen im Schreibprozess seiner Frau, ihre Selbstzweifel und seine Sorge um ihren psychischen Zustand, die das Zusammenleben der Woolfs vom Beginn der Ehe an prägte. Sein Bericht offenbart,welch ein Fixpunkt Virginia in seinem Leben war; ihrem Wohlergehen widmete er sich voll und ganz, aus Liebe und auch aus tiefer Bewunderung: 'Virginia ist der einzige Mensch, den ich gut gekannt habe, der die Eigenschaft hatte, die man Genie nennen muss.'
Über Leonard Woolf
Leonard Woolf (1880-1969) studierte am Trinity College in Cambridge, wo er mit einer jungen Generation von Kunstler*innen und Intellektuellen in Kontakt kam. Dazu gehörte auch Thoby Stephen, der ihn mit seiner Schwester Virginia bekannt machte. Sieben Jahre später, Woolf war gerade aus dem Kolonialdienst in Ceylon zuruckgekehrt, traf er Virginia bei einem Abendessen wieder und verliebte sich in sie. 1912 heiratete das Paar. Nach Virginia Woolfs Suizid im Fruhjahr 1941 widmete er den Großteil seiner Zeit dem Schreiben seiner funfbändigen Autobiografie, die in den Jahren zwischen 1960 und 1969 erschien und die vonvielen als sein bedeutendstes Werk angesehen wird.Ilse Strasmann ubersetzt Biographien und andere Sachbucher, aber auch Comictexte aus dem Englischen und Französischen.



