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Buchtipps - Krimi

Zwei Frauen, die sich zuvor nie begegnet sind, haben etwas gemeinsam. Sie wollen ihrem Leben entfliehen und haben sich ein Flugticket gekauft. Diese beiden Frauen treffen sich am Flughafen JFK in New York und tauschen spontan Ticket, Handtasche und Identität. Kann das gut gehen? Eva ist unabhängig und frei. Doch sie hat sich auf den falschen Mann eingelassen. Wenn sie überleben will, muss sie zu einer Anderen werden.

Neu aufgelegt! Die britische Krimiautorin P. D. James, die mit Agatha Christie verglichen wird und von der „Sunday Times“ zur „Queen of Crime“ ernannt wurde, erzählt in ihren Büchern von den spannenden Fällen des Ermittlers Adam Dalgliesh im England der 1960er Jahre. Meine absolute Leseempfehlung!

Ein Thriller aus Korea, der mich, obwohl ich gar nicht viel über Korea weiß, sofort total gefesselt hat. Spannend, aber nicht blutig. Warum will der inhaftierte Serienmörder Lee Byongdo, der bisher zu seinen Taten geschwiegen hat, nun plötzlich eine Aussage machen? Sprechen will er nur mit der Kriminalpsychologin Sonkyong, die dem Mann nie im Leben begegnet ist. Seine Bedingung ist, dass Sonkyong einen saftigen roten Apfel mit zu dem Treffen bringt. Diese stimmt dem Anliegend zögernd zu. Einmal angefangen zu lesen, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen!

Als Marie Mitchell eines Nachts von einem Mann in ihrem Haus angegriffen wird, weiß Sie, dass ihre Zeit als amerikanische Spionin sie nicht loslässt. Marie hat beim FBI gearbeitet, als einzige schwarze Frau unter weißen Männern. Lange musste sie sich mit Papierkram herumschlagen, die interessanten Einsätze bekamen andere. Bis ihr eines Tages doch die Teilnahme an einer Geheimoperation angeboten wird. Sie soll Thomas Sankara ausspionieren, den charismatischen sozialistischen Präsidenten von Burkina Faso. Und dieser Einsatz wird Maries Leben vollständig verändern.

Wer keine Ermittler mit Alkoholproblemen mag und Wert auf korrekte Sprache legt, muss dieses Buch gar nicht in die Hand nehmen. Wer aber sonntagabends immer noch ein kleines bisschen Schimanski hinterher trauert und ein Buch sucht, das zum Bier auf dem Sofa passt, für den könnte „Aspaltseele“ aus der Heyne Hardcore Reihe durchaus etwas sein.

Der Erfolgskrimi „Achtsam morden“ bekommt ein Geschwisterchen! Ein halbes Jahr ist vergangen, seit Strafverteidiger Björn Diemel durch den einen oder anderen Mord (nach allen Regeln der Achtsamkeit, versteht sich) seine Arbeitssituation sowie seine Ehe stark verbessert hat. Doch obwohl er nun zwei Mafia-Clans führt und sich vom Töten losgelöst hat, kann er das ganze einfach nicht so recht genießen. Wie gut, dass es noch seinen Therapeuten gibt, der ihm auch jetzt wieder mit Rat zur Seite steht!

Man hört ja öfters, dass die wenigsten Leute ihre Freundschaften aus Schul- und Unizeit pflegen und im Erwachsenenalter weiterführen, und dieser Thriller ist vielleicht ein ganz gutes Beispiel, warum das manchmal auch besser so ist. Denn als eine Gruppe von neun Unifreunden, mittlerweile alle Mitte dreißig, wie jedes Jahr gemeinsam über Silvester in den Urlaub fährt, wird schon bald klar, dass nicht alles so schön ist, wie es scheint.

Capri, vielleicht die schönst Insel Italiens. Oder gar der Welt...?

"Wenn die Tür halb offen steht, ein Flüstern zu dir rüber weht." Mit diesen Zeilen beginnt ein Reim, den vor einigen Jahren so gut wie alle Kinder in der englischen Kleinstadt Featherbank kannten. Sie galten einem Serienmörder, der zu jener Zeit kleine Jungs entführte. Die meisten von ihnen wurden früher oder später tot aufgefunden; nur einer der Jungs gilt bis heute als vermisst, und der Mörder, mittlerweile gefasst und seit zwanzig Jahren hinter Gittern, schweigt.

Dieses Buch ist ein Sensationsbestseller aus Israel. Es hat in Israel sämtliche Charts gesprengt und ist auch bei uns mittlerweile ein Spiegel-Bestseller. Etwas Derartiges habe ich bisher noch nicht gelesen. Das Problem an diesem Buch ist allerdings, dass man eigentlich nicht viel im Vorfeld verraten darf. Spoilergefahr! Ein Buch zwischen Roman und Krimi. Die Geschichte spielt in Tel Aviv und man bekommt nebenbei auch gleich große Lust dort hinzureisen, ein schönes Porträt dieser Stadt.

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