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Buchtipps - Krimi

Wer wünscht sich das nicht? Ein Mittel gegen Alzeimer. Dieses zu entwickeln wäre wirklich ein ganz großer Durchbruch in der Medizin und für die Menschheit. Für Betroffene und Angehörige! In diesem Krimi „Transfusion“ ist dieser Menschheitstraum Wirklichkeit geworden. Der Hamburger Pharmakonzern Astrada hat das Wundermittel Bimini entwickelt, das aus Blutplasma gewonnen wird. Auch der Vater der leitenden Wissenschaftlerin Iliana Kornblum ist an Alzheimer erkrankt und dank Bimini wieder völlig geistig fit und gesund.

Eine neue Krimireihe, die mir so richtig gut gefällt. Und nach der Lektüre dieses ersten Falls von Kommissar Lacroix darf man schon bald auf Nachschub hoffen… Komissar Lacroix ist ein erfahrener und angesehener Kommissar in Paris. Und im Gegensatz zu vielen seiner Kollegen aus Kriminalromanen hat er kein Alkohol- und kein Eheproblem. Er ist glücklich verheiratet und frisch aus dem Urlaub zurück. Im Kommissariat wird er mit „Maigret“ angesprochen und vieles an ihm erinnert an diese legendäre Detektiv-Figur.

Dieses Buch ist eigentlich eine Mogelpackung. Es sieht aus wie ein blutiger Schwedenkrimi, dabei steckt viel mehr dahinter bzw. darin. Und blutig ist es, keine Frage. Ich halte wirklich viel aus und habe kein Problem mit fehlenden Körperteilen, aber hier musste ich schon manchmal nach Luft schnappen und mein Essen zur Seite schieben. Das Tolle daran ist aber, dass es sich eben nicht um einen dieser Horror-Splasher-Thriller handelt, bei denen die Sprache meistens noch viel schlimmer ist als der Inhalt, sondern eines der am besten geschriebenen Bücher, die ich dieses Jahr gelesen habe.

New Orleans, 1919. Die Welt ist dem Jazz verfallen, doch ein Mensch drückt die Feierlaune erheblich: Der "Axeman" ist ein stadtbekannter Mörder, benannt nach seiner Tatwaffe. Die einzigen Spuren, die er hinterlässt, sind je eine Tarotkarte am Tatort sowie der Fakt, dass seine Opfer ausschließlich Italiener sind. Und dann passiert das Unfassbare: Der Mörder schickt einen Brief an eine Zeitung, in dem er ganz New Orleans auffordert, seiner eigenen Jazzleidenschaft zu folgen – wer in einer von ihm benannten Nacht keinen Jazz spielt, wird seine Axt zu spüren bekommen.

Kopenhagen im Januar. Klirrende Kälte. Die Fashion week wird eröffnet und alles was Rang und Namen hat feiert mit und trinkt sich in den prunkvollen Sälen des Geologische Museums warm. Bis draußen im Schnee der Designer Barthody unter den Augen einer afrikanischen Prostituierten unter Qualen zusammenbricht.  Mit einem Drink vergiftet, der mit Rohrreiniger versetzt worden ist, stirbt er einen einsamen und qualvollen Tod. Und das ist erst der Anfang einer bizzaren Mordserie.

Nanotechnologie klang für mich eigentlich bisher eher vielversprechend, weil ein Bekannter von mir an Nanorobotern forscht, die Medikamente direkt dorthin im Körper bringen, wo sie dann wirken sollen. Tolle Sache. Allerdings macht dieses Buch jetzt wieder alle Begeisterung kaputt:  

Ein Buch für alle Fans der Serie „Babylon Berlin“ oder solche, die es werden wollen. Vor Kurzem ist ja der neue Band aus Volker Kutschers Serie erschienen, Marlow, und dank seiner unglaublich guten Recherche schafft er es, uns besser in die Zeit zwischen 1927 und 1935 zu versetzen, als jedes Sachbuch.   In diesem kleinen schönen Büchlein aus der Reihe „Lieblingsbücher“ der illustratorin Kat Menschick wird die Vorgeschichte von Charly erzählt, Gereon Raths großer Liebe.

Can arbeitet bei der Kripo in Köln und gemeinsam mit seiner Kollegin Simone wird er zum Fundort zweier Leichen an einem Wertstoffhof gerufen. Die beiden jungen Männer gehörten zu einer Gruppe von Roma, die dort Schrott sammelten, aber niemand will sie gekannt haben. Doch die beiden lassen nicht locker und langsam wird Can klar, dass der ungeklärte Mord an seiner Ex-Freundin mit diesem Fall zusammenhängen muss. Und auch seine Mitbewohnerin Isa verhält sich seltsam. Can gerät immer tiefer in einen Strudel der Gewalt.  

Deutsch-belgische Grenze kurz nach dem 2. Weltkrieg. Hier lebt die 17 jährige Henni mit ihren Eltern und ihren drei Geschwistern in bitterer Armut. Als die Mutter plötzlich stirbt, verfällt der Vater dem Gebet und der Kirche. Anstatt zu arbeiten und die Familie zu ernähren, betet er mehrmals täglich und engagiert sich ehrenamtlich in der Kirche.

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